Der Granatapfel
Für die Menschen der Antike war der Granatapfel wegen seiner zahlreichen Kerne ein Fruchtbarkeitssymbol, stand für Leben und vitale Kraft. Der rote Saft wurde zur Verbesserung der Durchblutung empfohlen und fand als Aphrodisiakum Verwendung. Auch neuerdings wird die Frucht wieder sehr geschätzt: die enthaltenen Polyphenole und Nährstoffe sowie ihre positive Wirkung auf Herz und Kreislauf, auf Prostata und Zellgesundheit machen die saftig roten Früchte attraktiv. Zu kaum einer Frucht wurden in den letzten Jahren mehr positive wissenschaftliche Studien veröffentlicht. Nach diesen lindert Granatapfelsaft neben Herz-Kreislauferkrankungen auch Entzündungen und Gelenkbeschwerden, wirkt dem Alterungsprozess und der Krebsentstehung entgegen, soll Potenz und Fruchtbarkeit erhöhen. Granatäpfel zeichnen sich weiterhin durch einen hohen Gehalt bioaktiver Inhaltsstoffe aus. Sie enthalten größere Mengen Flavonoide, Anthocyane, besagte Polyphenole (wie Punicalagin, Ellagitannin, Crosmine, Gallussäure oder Ellagsäure) mit wichtigen Funktionen für das Zellwachstum, die Zellreifung und die Zellregulation. Er ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen. Doch der „punische Apfel“ lässt sich nicht auf eine bestimmte Substanzgruppe reduzieren. Als ganzheitliche Einheit wirkt er, ähnlich wie Heilpflanzen, durch ein Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe, das von keinem Labor der Welt nachgebaut werden kann.
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